Man geht los, bevor alles geklärt ist.
Nicht, weil man sicher ist. Sondern weil man merkt, dass es so nicht bleibt.
Der alte Standpunkt trägt nicht mehr. Der neue ist noch nicht da.
Dazwischen entsteht Bewegung.
Man nimmt Dinge mit, die eigentlich schon vorbei sind.
Und lässt anderes zurück, ohne genau zu wissen, warum.
Nicht jeder Schritt fühlt sich richtig an. Aber stehen bleiben geht auch nicht.
Der Weg ist kein Plan.
Er ist die Zeit, in der sich zeigt, was wirklich bleibt.
Und was nicht mehr.
Man kann das nicht abkürzen. Und nicht überspringen.
Aber man kann ihn gehen.
Und irgendwann merkt man:
Der Übergang war nicht das Problem.
Sondern der Versuch, ihn zu vermeiden.